HISTORIE
Erste ISH Messe in Frankfurt am Main, 1967
Gründungsjahr 1949
Der Ingenieur Edwin Rothenberger gründete das Unternehmen am 24. Mai 1949 als Handelshaus in Frankfurt am Main. Im Angebot waren Werkzeuge, Maschinen und Schweißtechnik – die Verbindung von Rohren stand im Mittelpunkt der Geschäftsaktivität. Den Kunden sagte das Angebot zu, sodass das Unternehmen stetig wuchs und sich innerhalb kurzer Zeit in Frankfurt mehrfach räumlich vergrößerte.
1967
Auf der Internationalen Fachausstellung Sanitär- und Heizungstechnik (ISH) 1967 stellte ROTHENBERGER das sogenannte R-System vor, das maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens beitrug. Das R-System bestand aus Werkzeugen zum Aufweiten, Aushalsen und Biegen von Rohren und ermöglichte Installateuren, Rohre ohne Fittings miteinander zu verbinden: Es machte Lötmuffen, T-Stücke und L-Bögen überflüssig und sparte so Zeit und Material.
1974
Die große Nachfrage nach ROTHENBERGER Produkten erforderte bald räumliche Veränderung: 1974 zog das Unternehmen ins Frankfurt nahe gelegene Kelkheim. Im selben Jahr übernahm die zweite Generation der Familie Rothenberger die Führung und investierte weiter in die Entwicklung des Unternehmens. 1985 übernahm Dr. Helmut Rothenberger den Vorstandsvorsitz der ROTHENBERGER AG, zu der alle ROTHENBERGER Gesellschaften auch heute gehören. Er wechselte 2013 in den Aufsichtsrat der AG. Seit 2016 ist Dr. Christian Heine Vorstandsvorsitzender der ROTHENBERGER AG.
2000er
Durch Anwenderfreundlichkeit, Qualität und Langlebigkeit der Produkte hat sich ROTHENBERGER einen Platz in den Werkzeugkoffern von Handwerksprofis erarbeitet. Über mehrere Jahrzehnte hinweg baute das Unternehmen seine Kapazitäten auf und aus und erschloss immer mehr Märkte.
Das Familienunternehmen eroberte den Markt für Rohrwerkzeuge in anderen Ländern durch den Aufbau eigener Niederlassungen in Ländern außerhalb von Deutschland sowie Investitionen in internationale Marken wie VIRAX in Frankreich und Nordafrika und SUPER-EGO in Spanien und Lateinamerika. Zudem stellte die Familie Rothenberger dem Kerngeschäft durch Zukäufe von Firmen rund um Rohrwerkzeuge und Maschinen besonderes Know-how zur Seite. So entwickelte das Unternehmen Rohrwerkzeuge und angrenzende Technologien immer weiter – die Anwender der Werkzeuge stets im Blick.
2007
Die ROTHENBERGER Industrial GmbH wurde als Tochtergesellschaft der ROTHENBERGER Group im Jahr 2007 gegründet. Wir stehen für Tradition, Innovation und erstklassige Qualität auf dem Heimwerkermarkt. Ein professioneller, kompetenter und verlässlicher Partner.
Von der Nischenabteilung zur Firma!
2010
ROTHENBERGER Industrial präsentiert die Einzelartikel im Sortiment in einer geschlossenen transparenten Verpackung. Die farbliche Gestaltung fördert die Aufmerksamkeit der Kunden, die gestalteten Einleger mit den Produkthinweisen und Piktogramme unterstützen die Beratung. Wir unterstützen somit bei der Kaufentscheidung und die Zufriedenheit unserer Kunden am Point of Sales durch ein durchdachtes Verpackungskonzept mit kombinierbaren Einheiten der Größenabmessungen.
2016
Im Jahr 2016 weihte die Firma ROTHENBERGER Industrial feierlich die Erweiterung ihrer Lagerhalle ein. Mit dieser Erweiterung wurden die Lagerkapazitäten deutlich vergrößert, um das stetige Wachstum des Unternehmens zu unterstützen. Zur Einweihung fand eine festliche Feier statt, bei der Geschäftspartner, Mitarbeiter und lokale Vertreter zusammenkamen, um den Erfolg und die zukünftigen Entwicklungen des Unternehmens zu feiern.
2018
Im Jahr 2018 wurde die Gebäudearbeiten umfassend modernisiert, einschließlich Fassadenarbeiten zur Aufwertung des äußeren Erscheinungsbilds. Ein zentraler Fokus lag auf der Optimierung der Arbeitsprozesse im Lagerbereich:
Durch verbesserte Lagerlogistik und eine effizientere Raumnutzung wurden die Warenbewegungen schneller und reibungsloser gestaltet. Dies führte zu kürzeren Durchlaufzeiten, reduziertem Suchaufwand und einer verbesserten Bestandsverwaltung.
2023
Der Zusammenschluss der Key Account- und Vertriebsabteilungen wurde 2023 vollzogen. Diese räumliche Nähe fördert eine effizientere Kommunikation und verbesserte die Zusammenarbeit zwischen den Teams. Dadurch konnten Entscheidungsprozesse beschleunigt und Synergien besser genutzt und transparenter gestaltet werden.